Home Beauty Meine Haarpflegeroutine für Locken | Curly Girl Methode

Meine Haarpflegeroutine für Locken | Curly Girl Methode

by Lisa

Hallo meine Lieben,

über 2 Jahre ist es her, als ich euch Tipps zum Haare glätten gegeben habe. Damals habe ich meine Haare noch gelegentlich geglättet und meine Haare fast IMMER zu einem Dutt getragen, aber damit ist jetzt schon lange Schluss! Ich konnte mich nach vielen Jahren Kampf endlich mit meinen Locken anfreunden, aber wirklich 100% zufrieden war ich mit ihnen nie, aber das hat sich vor ein paar Wochen geändert! Warum? Ich bin vor kurzem zum erstem Mal auf die „Curly Girl Methode“ gestoßen und habe daraufhin meine Haarpflegeroutine komplett umgestellt. Ich möchte in diesem Blogpost jetzt auch nicht mit der Curly Girl Methode in´s Detail gehen, denn mittlerweile gibt es jede Menge Beiträge zu diesem Thema und ich würde mich nur wiederholen. Falls ihr gerne mehr erfahren wollt, kann ich euch die Beiträge von lockenpflege und Natürlich lockig sehr empfehlen! Aber der Kern der Curly Girl Methode liegt darin, nur noch Produkte ohne Silikone, Sulfate und austrocknende Alkohole zu verwenden. Wie meine Haarpflegeroutine nun aussieht, das möchte ich euch genauer zeigen. :)


Übrigens: Ihr könnt auch Haarpflegeprodukte wie ein festes Shampoo (low poo) und einen festen Conditioner ganz einfach selbst machen! Hier kommt ihr zum Blogpost. :) Zusätzlich verkaufe ich diese Produkte auch auf meinem Etsy-Shop.


1| Renigen

In der Curly Girl Methode gibt es zwei Arten von Reinigen der Haare – Low poo und Co-Wash


Low Poo: Reinigen der Haare mit einem milden Shampoo (z.B. einem Babyshampoo)

Co-Wash: Reinigen der Haare nur mit Conditioner


Ich hatte mich von Anfang an für das Co-Washing entschieden und komme ohne Shampoo sehr gut klar! Fettige Ansätze? Hatte ich seitdem nie mehr! Und ich wasche meine Haare alle 3-4 Tage, je nach Lust und Laune. Zum Haare reinigen massiere ich für ein paar Minuten eine  große Portionen Conditioner in meinen Haaransatz und auf die Kopfhaut ein und wasche es dann wieder mit lauwarmen Wasser aus. Für das Einmassieren des Conditioners habe ich mir extra eine Kopfmassage Bürste gekauft, aber ich muss sagen mit den Fingern geht es genauso gut. Außerdem ist es wirklich wichtig für das Co-Washing keine schweren und reichhaltigen Conditioner zu benutzen, denn das beschwert die Haare nur und kann zum unerwünschten „Build up“ führen. Um die reichhaltige Pflege kümmern wir uns später! :)

In Moment benutze den Feuchtigkeitsspendenden Co-Wash Cleanser von Tante Jackie´s und bin sehr zufrieden! Ich habe es mir auf amazon geholt und es reinigt die Haare wirklich sehr gut – sie fühlen sich danach immer sehr sauber an. Nachdem ich den Co-Wash Cleanser ausgebraucht habe, werde ich mich an einem Conditioner von der Drogerie probieren, da ich in Moment noch am durchprobieren bin. :) Für den Einstieg ist es aber perfekt!

2| Pflegen mit einer Haarkur

Haare sind gereinigt, jetzt geht´s weiter mit der Pflege! Locken brauchen viel mehr Pflege als andere Haare  und es sollte nicht an Pflegeprodukten gespart werden. Manchmal habe ich das Gefühl die Locken verschlucken die Produkte wortwörtlich – zu viel gibt´s es also rein theoretisch gar nicht! Zumindest ist das bei mir der Fall, aber natürlich ist jedes Haar anders! Da muss jeder seine passende Haarpflege finden und das geht am Besten durch probieren probieren und probieren.

Jede 2te Haarwäsche beginne ich mit einer Haarkur, die ich in den Haarlängen und etwas im Haaransatz verteile. Die Haarkur lasse ich immer etwa 30 Minuten in einem alten T-Shirt (optimal wäre auch ein Mikrofaser Handtuch oder eine Duschhaube) einwirken und währenddessen mache ich z.B. den Haushalt. :) Als Kur verwende ich in Moment die  Banana Hair Food 3in1 Maske von Garnier Fructis oder die zart pflegenden Maske „wohltuende Mandelmilch“ von Garnier Wahre Schätze. Ich wechsle mich da immer mal wieder durch und finde beide wirklich sehr gut!  Aber vor allem die Banana Hair Food Maske kann ich euch nur ans Herz legen, denn sie kann man auch als Co-Wash Conditioner und als Leave-in verwenden. :) Und er Duft ist himmlisch! Nach 30 Minuten Einwirkzeit (oder auch länger) wird die Maske dann wieder mit lauwarmen Wasser ausgespült und die Haare fühlen sich super weich an.

3|  Pflegen mit Conditioner

Eine Conditioner darf bei meiner Haarpflegeroutine nie fehlen! Sie gibt den Haaren nicht nur Feuchtigkeit, sondern versiegelt sie auch. Dieses Mal darf der Conditioner auch reichhaltiger sein, denn es wird nur in den Haarlängen verteilt. Ich lasse es auch immer einige Minuten einwirken und entwirre meine Haare mit meinen Fingern. Falls es doch mal nicht klappen sollte mit dem Entwirren, kommt spätestens jetzt mein Tangle Teezer zum Einsatz. Man sollte generell seine nasse Haaren nur kämmen, wenn Conditioner oder Haarkur in den Haaren ist, denn sie werden dadurch geschützt und nicht unnötig strapaziert. Und käme ich sie im Trockenen Zustand, schaue ich aus wie ein Schaf, also bleibt auch gar keine andere Wahl. :) Nachdem die Haare entwirrt sind, wird der Conditioner auch schon wieder ausgespült. Ich verwende in Moment den Shea Butter Hydrating Cream Conditioner von Cantu und bin auch damit sehr zufrieden. Und das war´s mit der Haarpflegeroutine unter der Dusche! Aber es geht natürlich noch weiter, denn jetzt kommt der Wichtigste Teil, damit die Locken auch wirklich schön und definiert werden.

4| Pflegen & Definieren

Es fängt schon mit dem richtigen Handtuch an! Gernerell sollte man seine Haare niemals mit einem „normalen“ Handtuch abtrocknen. Das meiste Wasser bekomme ich mit einem alten T-Shirt aus den Haaren, indem ich meine Haare darin einwickle und dann ausdrücke. Nachdem ich das gemacht habe, wird eine große Portion Leave-in in die Haare eingearbeitet. Dafür verwende ich das Feuchtigkeitsspeicher Hydra Aloe Air-Dry Cream von Garnier Fructis oder den Quench Intensive Feuchtigkeit Leave-In Conditioner von Aunt Jackie´s. Weiter geht´s dann mit meinem heißgeliebten Leinsamengel! Wie ihr Leinsamengel selber machen könnt, könnt ihr am Ende des Textes lesen. :) Von meinem Leinsamengel knete ich immer eine große Menge in meine Haare, denn sie pflegt nicht nur, sonder sorgt auch für definierte Locken. Nach dem Leinsamengel kommt dann noch eine große Protion meines Schaumfestigers Locken Schwung & Pflege von Nivea oder das Styling Gel „Power Marathon“ radikaler Halt von taft, welches ich aber 1:1 mit Leinsamgel mische, in meine Haare. Alle Produkte knete ich übrigens kopfüber in meine Haare ein!


DIY Leinsamengel

30g ganze Leinsamen mit 250mL Wasser aufkochen und solange köcheln lassen, bis sich am Löffel „Schleimfäden“ ziehen lassen. Dann werden die Leinsamen in einem Sieb über eine Schüssel abgegossen und schon habt ihr euer Leinsamengel. :) Das ganze hält sich für ca. 1 Woche im Kühlschrank. Ich fülle mein Leinsamengel immer in kleine Pumpspender und friere sie dann ein, dann muss ich nicht jede Woche ein neues herstellen. Auch gebe ich vor dem Aufkochen immer etwas Honig in mein Leinsamengel, das sorgt für extra Pflege. Manchmal verwende ich außerdem statt Wasser auch Kamillentee, das hellt die blonden Haare etwas auf. :)


5| Das Haare trocknen

Auch das richtige Haare trocknen ist das A&O bei Locken! Ich finde vor allem das „Plopping“ ist eine wirklich gute Methode, um schöne Locken zu bekommen! Bei der Plopping Methode wickelt man seine Haare in ein altes T-Shirt oder in ein Mikrofaserhandtuch ein, und lässt sie dort für einge Stunden oder über Nacht trocknen. Damit ihr es euch bildlich besser vorstellen könnt, schaut unbedingt bei „lockenpflege“ vorbei! Sie erklärt es sehr gut. :)  Ich ploppe meine Haare immer ca. 4-5 Stunden im Handtuch und lasse es dann Lufttrocknen. Meistens mache ich es über Nacht oder am Wochenende, wenn ich sowieso den ganzen Tag Zuhause bin. Und das Ergebnis lässt sich sehen – die Locken sind viel lockiger und definierter!

Aber es gibt natürlich auch Tage, wo man Abends einfach keine Lust auf die Plopping Methode hat und ohne ein Handtuch auf dem Kopf schlafen gehen möchte. Das Ergebnis am nächsten Morgen: platte Locken. Aber das ist auch nicht schlimm! Man kann nicht immer perfekte und schöne Locken haben, denn sie machen sowieso was sie wollen und jeder hat mal Bad Hair Days. Das Wichtigste ist einfach sie so zu mögen wie sie sind – egal ob Bad oder Good Hair Day. Und warum ich das so sage? Ich glaube jede Frau hat mal Tage, wo sie ihre Naturlocken verflucht und sich nichts anderes wünsch als glatte Haare. :)

6| Refresh

Vor der Curly Girl Methode hatte ich am 2ten Tag schon immer das Problem, das meine Locken total frizzig und verknotet sind. Aber das hat jetzt zum Glück ein Ende! Durch die richtige Haarpflegeroutine hat sich der Frizz generell sehr verbessert,  auch die Knoten haben sich größtenteils verabschiedet und wenn doch mal welche da sind, lassen sie sich ohne Probleme mit den Fingern wiedern entwirren. Nichts destro trotz sehen die Locken nach einer Nacht nicht mehr so aus wie am Vortag – etwas Frizz und ausgehangene Locken werden immer das Ergebnis nach einer Nacht sein. Ich versuche es immer etwas zu vermindern, indem ich eine Ananas auf dem Kopf trage – also ein sehr hohen Dutt. :) Am Morgen sprühe ich mit meiner Sprühflasche (mit einem Wasser-Conditioner-Gemisch) etwas in meine Haare und versuche den Frizz etwas auszustreichen. Danach feuchte ich etwas meine Hände mit Wasser an und knete sie von unten, um sie wieder etwas lockiger zu bekommen. Zum Schluss kommt auch nochmal etwas Leinsamengel in die Haare, welches ich dann nach ca. 15 Minuten wieder ausknete.  Und schon sehen die Locken wieder besser aus! Und das mache ich so gut wie jeden Morgen, bis der Waschtag wieder ansteht.

Und hier das Ergebnis nach dem ersten Refresh (am 2ten Tag) :-) 

Habt ihr Locken? Wenn ja, wie pflegt ihr sie?

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12 comments

Saskia Katharina Most 20. Januar 2019 - 12:22

Ich habe von Natur aus auch Locken. Leider sind meine Haare inzwischen aber viel zu schwer. Ich muss mal wieder zum Friseur. Meine Erfahrung nach holten die Locken aber noch besser, wenn ich keinen Conditioner verwende.

Liebe Grüße,
Saskia Katharina

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Dr. Annette Pitzer 20. Januar 2019 - 12:46

Gerade bin ich doch sehr glücklich darüber keine Locken zu haben. Ich muss nur Haare waschen, in Form ziehen und an der Luft trocknen lassen.
Alles Liebe
Annette

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Ramona 20. Januar 2019 - 12:52

Wow meine Liebe!
Ich bin ja tatsächlich neidisch auf deine Haare! Ich habe leider sehr dünnes und glattes Haar und arbeite daher super gerne mit Lockenstäben- die das Haar natürlich angreifen!
Deine Leinsamenkur finde ich wirklich witzig und cool, das werde ich auch mal ausprobieren- kannte ich bisher noch gar nicht

Tolle Pflegetipps!

Liebe Grüße

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Tina 20. Januar 2019 - 13:17

Sooo schöne Locken! Die schauen wirklich super aus. Ich verwende ja nur noch Roggenmehl, Apfelessig, Kokosöl oder in Ausnahmefällen mildes Babyshampoo ;)

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I need sunshine 20. Januar 2019 - 14:45

Deine Locken sehen richtig toll aus und vielen Dank, dass du deine Curly Girl Methode erklärt hast. Praktisch finde ich auch die Produktempfehlungen. Ich werde mir die Haarkuren mal ansehen. Ich habe beim Lesen nämlich gemerkt, dass ich viel zu selten Haarkuren mache! Gibst du diese auf nasses oder trockenes Haar? Also machst du erst deine Haare nass und machst die Haarkur rein und lässt es eine halbe Stunde einwirken?

Liebe Grüße,
Diana

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Melissa 20. Januar 2019 - 16:20

Hallo,
das ist ein super Beitrag. Ich habe sehr glattes Haar aber verwende auch immer Haar-Kuren so wie du.

Tolle Tipps meine Liebe.
Viele Grüße Melissa von http://www.melissawxc.de

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Katii 20. Januar 2019 - 18:29

Wow hast du schöne Locken… meine Haare sind das genaue Gegenteil – gerader geht es kaum!
Als Teenie hatte ich eine kurze Zeit lang Naturwellen, aber die haben sich auch wieder vertschüsst… Dafür zaubere ich mir gerne hin und wieder mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen welche – auch wenn mir das oft zu aufwändig ist ;)

Alles Liebe, Katii

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L♥ebe was ist 20. Januar 2019 - 23:51

von der Curly Girl Methode habe ich jetzt schon einiges gehört und immer wieder nur positives – natürliche gepflegte Haare sind ohnehin am schönsten :)
selber habe ich ja ganz glattes und feines Haar – manchmal träume ich von solchen Locken!

liebste Grüße auch,
❤ Tina von liebewasist.com
Liebe was ist auf Instagram

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Avaganza 21. Januar 2019 - 10:25

Ich habe Naturlocken, aber ich glätte sie seit mehr als 10 Jahren. Konnte sie schon als Kind nicht leiden ;-). Aber dir stehen die Locken super. Die sind einfach wunderschön! Deine Tipps kann ich für meine Tochter gut gebrauchen – sie hat meine Naturlocken geerbt :-)!

Liebe Grüße
Verena

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Jimena 25. Januar 2019 - 7:54

Du hast wirklich ganz tolle Locken, sehr schöner und interessanter Beitrag!

Liebe Grüße
Jimena von littlethingcalledlove.de

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Alexandra 8. März 2019 - 13:48

Wow du hast echt ein paar Sachen dabei gehabt, die ich so noch nicht angewandt habe. Bin im Moment auf Suche nach Gewerbe-Immobilien Hamburg und muss dann immer schick aussehen. Die Tipps werde ich auf jeden Fall berücksichtigen :)

Liebe Grüße

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Jennifer | OMAKA.DE 11. Mai 2020 - 3:25

Ein sehr hilfreicher Post. Gerade für Anfänger ist die Lockenpflege nach der Curly Girl Methode nicht auf den ersten Blick so klar, wie Du es hier dargestellt hast. Hast Du schon mal ein silikon- sowie sulfat-freies mildes festes Shampoo ausprobiert. Unser festes Shampoo speziell für Locken enthält BIO Brokkolisamenöl sowie BIO Moringaöl und ist die umweltfreundliche alternative zu herkömmlichen flüssigen Shampoos.

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